Die Pflanzengattung Bromelia gehört zur Unterfamilie Bromelioideae innerhalb der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Die etwa 65 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.[1] Der Gattungsname Bromelia ist Grundlage für den Namen der ganzen Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae).
Bromelia-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Die meisten Arten sind meistens Xerophyten. Die meisten Arten wachsen terrestrisch; einige wenige Bromelia-Arten sind Epiphyten. Mit unterirdischen Ausläufern oder Rhizomen bilden manche Arten fast undurchdringliche Bestände.
Die Laubblätter stehen in grundständigen Blattrosetten zusammen. Ihre am Rand sehr stark mit hakenförmigen Stacheln bewehrten, derben Laubblätter sind bis zu 2 Meter lang.
Die je nach Art relativ kurzen bis langen Blütenstandsschäften besitzen stachelige Hochblätter. Die oft filzig behaarten, kopfigen bis walzenförmigen Gesamtblütenstände sind meist aus ährigen oder traubigenTeilblütenständen zusammengesetzt. An den manchmal dekorativen Blütenständen sitzen oft auffällig gefärbte, stachelige Hochblätter (Brakteen). Meist sind Deckblätter vorhanden.
Die zwittrigen, dreizähligen Blüten verblühen schnell. Die drei Kelchblätter sind frei bis auf einen großen Teil ihrer Länge verwachsen und stumpf bis zugespitzt, selten stachelspitzig. Die drei Kronblätter sind weiß bis rötlich oder violett bis bläulich. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden; sie überragen die Blütenkrone nicht. Die Staubfäden sind zu einer je nach Art mehr oder weniger langen Röhre verwachsen. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen.
Die Blütenformel lautet: ⋆ K 3 C ( 3 ) A 3 + 3 G ( 3 ) ¯ {displaystyle star ;K_{3};C_{(3)};A_{3+3};G_{overline {(3)}}}
Die relativ großen Beeren färben sich bei Reife oft gelb und enthalten wenige bis viele Samen. Die schwarzen Samen sind rund und abgeflacht.
Die Gattung Bromelia wurde durch den französischen Botaniker Charles Plumier aufgestellt. Der Gattungsname Bromelia ehrt den schwedischen Botaniker und Arzt Olaf Bromel.[2] Synonyme für Bromelia Plum. sind: Karatas Plum., Karatas (Plum.) Mill., Pinguin Dillen, Pinguin (Dillen) Dillen ex Adans., Psedomelia Necker, Agallostachys Beer, Distiacanthus Linden.[1] Die Gattung Bromelia gehört zur Unterfamilie Bromelioideae.
Die Areale reichen von Mexiko über die Karibik bis nach Paraguay und Argentinien. Sie bilden einen wesentlichen Teil des typischen Unterwuchses laubabwerfender Dornwälder in warmen, trockenen Regionen.
Aufgrund ihrer Größe findet man diese Arten selten in privaten Sammlungen in Gebieten, in denen sie durch Auftreten von Frösten nicht im Freien gepflegt werden können. Aber in manchen tropischen Parks und Gärten und auch in fast allen botanischen Gärten findet man diese relativ anspruchslosen Pflanzen.
Auf Grund der sehr stark bewehrten, derben Laubblätter werden sie von den Bauern oft als lebende Zäune gepflanzt. Die Früchte von Bromelia karatas sind essbar.
Die Pflanzengattung Bromelia gehört zur Unterfamilie Bromelioideae innerhalb der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Die etwa 65 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet. Der Gattungsname Bromelia ist Grundlage für den Namen der ganzen Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae).